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SUMMER-of-ENGINEERING 2019

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SUMMER-of-ENGINEERING 2019

2019

2019 SymonE ermöglicht Firmen insgesamt, sich in den Bereichen Elektromobilität und Digitalisierung im Umfeld mobiler Maschinen auszuprobieren, den eigenen Bedarf und die Möglichkeiten der Umsetzung abzuklopfen. SymonE zeigt also nicht nur, was STW heute schon kann, sondern sie ist ein Vehikel, mit dem STW sich selbst und seine Kunden erfolgreich in die Zukunft transportieren will. Demzufolge ist SymonE kein fertiges Endprodukt, sondern sie lebt, sie wird sich immer weiterentwickeln. ANWENDUNGSVIELFALT Was aber sind die Anwendungen, in denen ein Fahrzeug wie SymonE zum Einsatz kommen kann? „Der erste Bereich wird mit Sicherheit der Kommunalfahrzeugbereich sein“, sagt Martin Wagner. „Großstädte wie Paris haben schon angekündigt, per Gesetz zu verordnen, dass nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge in der Innenstadt zugelassen sind. Hier sind jetzt natürlich die Kommunen und vor allem die Hersteller, die Fahrzeuge für diesen Bereich fertigen und lie- SUMMER OF ENGINEERING 06 „Wenn ich mit SymonE auf der Straße unterwegs bin, schauen uns die Leute mit Begeisterung nach“, sagt der STW-Innovations- und Produktmanager Martin Wagner

SUMMERof 2019 ENGINEERING 07 Stv. Chefredakteurin Martina Klein im Gespräch mit Marketingleiter Hans Wiedemann (links) und Innovationsund Produktmanager Martin Wagner (rechts) von STW fern, gezwungen, sehr schnell Lösungen zu bieten.“ Ein zweiter Punkt, der für den kommunalen Bereich spricht, ist die nötige Infrastruktur, um die Energie bereitzustellen. Hans Wiedemann fügt hinzu: „Das Fahrzeug weiß: wie lange kann ich noch kehren, wie lange kann ich noch Schnee schaufeln, wie lange kann ich noch Müll wegtragen. Aber es muss dann auch wissen: Wann werde ich geladen? Und es muss kommunizieren können. Hier kommt das Thema Digitalisierung ganz stark rein.“ Darüber hinaus könnte mithilfe der Digitalisierung auch eine Nachweiserbringung realisiert werden, in der dokumentiert wird, wann welche Arbeiten wo erledigt wurden. Ein neuralgischer Punkt bei der Elektromobilität ist natürlich nach wie vor die geringe Reichweite im Vergleich zu Verbrennungsmaschinen. Martin Wagner: „Demzufolge kommen zum Beispiel in der Landwirtschaft eher Tätigkeiten in Frage, die sich im Hofbereich bewegen. Wir haben im Rahmen einer Kooperation bereits ein Fahrzeug mitentwickelt, das genau hier Aufgaben übernimmt.“ Das können zum Beispiel Fahrten auf dem Futtergang sein – hier sind Abgase natürlich absolut unerwünscht. Ein weiteres prädestiniertes Anwendungsfeld sind Fahrzeuge, die auf keinen Fall stillstehen dürfen, da sonst ein hoher wirtschaftlicher Schaden droht, z. B. eine Asphaltmaschine hinter der 10 Lkws mit frischem Asphalt warten. Hier gewährleistet die Digitalisierung eine lückenlose Überwachung und mithilfe der Predictive Maintenance quasi eine Nicht-Ausfall-Garantie. SymonE ist unheimlich vielseitig und sie wäre grundsätzlich für verschiedenste Anwendungen einsetzbar. Aber eins ist SymonE nicht: Ein Prototyp. Sie wird nicht in Serie gehen. Und das wäre laut Andreas Weber auch gar nicht sinnvoll: „Lösungen zur Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung mobiler Maschinen müssen immer auf den konkreten Einsatz adaptiert werden. Es kommt darauf an, welche Arbeitsfunktionen man hat, wo das Fahrzeug eingesetzt wird, wie lange es eingesetzt wird. SymonE ist aus dem Baukasten heraus entstanden für ihren Einsatzzweck als Demonstrator. Wenn ich jetzt eine Maschine für spezielle Anwendungen elektrifizieren möchte, dann kann ich diese aus demselben Baukasten heraus bedienen, aber auf die jeweiligen Anwendungen hin zugeschnitten.“ Bei allen Einschränkungen und Abwägungen, die mit der Elektromobilität einhergehen, sagt Karl-Heinz Lochner ganz klar: „Die Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen macht immer Sinn! Aber nur, wenn ich das System ganzheitlich betrachte. Eine einzelne elektrifizierte Straßenwalze wird mir nicht viel bringen, aber wenn SYMONE IST EIN VEHIKEL, MIT DEM STW SICH UND SEINE KUNDEN ERFOLGREICH IN DIE ZUKUNFT TRANSPORTIEREN WILL ich mir die Prozesse anschaue, Automatisierung und Digitalisierung mit einbringe und die Vernetzung der ganzen Baustelle, dann kann ich große Vorteile erschließen.“ Und das will STW gemeinsam mit seinen Kunden realisieren. Von der Komponente zum System zum Prozess, Stichwort: Fahrzeugverbund und Schwarmintelligenz – auch im Bereich der mobilen Arbeitsmaschinen wird alles immer komplexer. Da ist es durchaus sinnvoll, sich für Kooperationen zu öffnen. Denn das kann kein Unternehmen mehr alleine stemmen. Die Firma STW zeigt mit SymonE eindrucksvoll ihr ganzes Portfolio, ihre Lösungskompetenz, aber auch ihre Offenheit und vor allem ihre Innovationsstärke. Auf in die Zukunft der mobilen Arbeitsmaschinen! Fotos: SUMMER of ENGINEERING www.stw-mobile-machines.com SUMMER of ENGINEERING 2019 35

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